Josef "Pepi" Ferstl: Vom „Sohn von" zur eigenen Legende auf der Streif
Pepi Ferstl war einer der schnellsten deutschen Skirennfahrer seiner Generation – und trug doch jahrelang einen berühmten Namen wie einen Rucksack mit sich herum. Sein Vater Sepp Ferstl hatte die Streif in Kitzbühel gewonnen, und für Josef „Pepi" Ferstl war lange klar: Solange er nicht Gleichwertiges leistet, bleibt er „der Sohn von". 2019 dreht er diese Geschichte um und gewinnt beim Hahnenkammrennen den Super-G auf der legendärsten Piste der Welt.
In dieser Folge von The Pink Table spricht Pepi Ferstl mit Martina Eberl so offen wie selten: über den Mythos Streif und was mit einem Körper bei 140 km/h und 80 Meter weiten Sprüngen passiert, über den Erwartungsdruck eines großen Namens, über schwere Verletzungen und Rückschläge im Ski-Alpin-Weltcup, über die Tränen vor den Olympischen Spielen 2022 in Peking – und über die Entscheidung, als ganzer Mensch aufzuhören statt als „Ersatzteillager". Heute gibt er seine Erfahrung als Nachwuchstrainer an die nächste Generation weiter.
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